Tierkommunikation – Die wunderbare Hilfestellung für Ihren vierbeinigen Freund

„Es denkt wie du, es fühlt wie du, wie du, oh Mensch, vergiss das nicht! Dass es nicht auch französisch spricht, das ändert doch die Sache nicht!“ So lautete der Wahlspruch einer liebenswürdigen und engagierten Tierschützerin, die sich im England der viktorianischen Zeit für einen der ersten großen Tierschutz-Vereine der Welt einsetzte.

 

                                    

 

Damals, um die Jahrhundertwende 1900, war das Thema „Tierschutz“ noch ganz neu und keineswegs im Bewusstsein der meisten Leute verankert, die Tiere mitunter noch behandelten wie Sachen oder Gebrauchsgegenstände von rein funktionellem Nutzen, da sie kein Verständnis für den Empfindungsreichtum unserer gefiederten oder vierbeinigen Freunde hatten.

            

 

Doch das innere Hauptanliegen des Tierschutzes weltweit, die ethische Behandlung von Tieren, ist in diesem schönen Sinnspruch schon poetisch und zeitlos modern auf den Punkt gebracht: das Tier denkt und fühlt auf seine Weise, durchaus ähnlich wie wir Menschen – nur, dass es nicht sprechen kann, um seine Bedürfnisse zu verbalisieren, wie wir. Die Sprache der Tiere zu verstehen, ihre Signale aufzufangen, die sich auf vielfältige Art und Weise nonverbal mitteilen, bedeutet also in erster Linie, sich im eigenen persönlichen Wahrnehmungs- und Einfühlungsvermögen zu schulen, um somit einen Zugang zu der Psyche unserer gefühlvollen, sensiblen Begleiter zu finden, die ein ebenso wertvolles und schützenswertes „Innenleben“ haben wir alle Geschöpfe im Universum.

 

In der zeitgenössischen Esoterik und in der spirituellen Szene ist die „Tierkommunikation“ als praktische Konsequenz eines so verstandenen Tierschutzes, das heißt der ethischen Umgangsweise mit unseren jüngeren Geschwistern der Evolution, schon lange ein Thema und findet als Beratung auf vielen Portalen und bei Einzelanbietern statt. Ein sogenannter Tierkommunikator möchte uns, als Tierfreunde und/ oder Tierhalter, in die Lage versetzen, die inneren Bedürfnisse unserer Begleiter zu verstehen und ihnen zu helfen, sich mit und wohl zu fühlen oder, bei Problemen, ihr Verhalten zu ändern oder auch mit Umstellungen, Krisen und Belastungen oder auch Krankheiten umzugehen.

 

                      

 

Die Einsatzbereiche der Tierkommunikation umfassen die ganze bunte Bandbreite der Tier-Halter-Beziehung und sind immer dort gegeben, wo es zwischen Tier und Halter akute oder chronische Konflikte gibt: wenn das Tier sich scheinbar nicht zuhause fühlt und immer ausreißen will, wenn es häufig erkrankt, ohne dass der Tierarzt eine Lösung findet, oder auch, wenn der Halter selbst eine Lebensveränderung durchlebt und das Tier auf seine eigene Weise verstört reagiert. Die Frage „Was fühlt wohl meine Katze, wenn ich mich von meinem Freund, der sie immer verwöhnt, trenne?“, oder „Wie kommt mein Hund damit zurecht, wenn ich umziehe?“ oder auch „Kann ich es meinem geliebten Haustier zumuten, ein Baby ins Haus zu bringen, oder wird es eifersüchtig?“ sind durchaus gewichtige Fragen, die keinesfalls so klein oder beiläufig sind, wie sie auf den ersten Blick erscheinen mögen, denn für echte Tierfreunde sind die Gefühlswelten ihrer Lieblinge ein absolutes Muss, das im Alltag berücksichtigt werden muss.

 

                                                 

 

Tierkommunikation basiert praktisch im Wesentlichen auf Spiegel-Empathie: die nonverbalen Signale des Tieres werden vom geübten Tierkommunikator aufgefangen, konzentriert gesammelt und entschlüsselt, wobei sich der Dienstleister meist als eine Art „Dolmetscher“ oder tätiger Übersetzer versteht, der die Sprache des Tieres übersetzt und so dem Menschen wieder begreiflich macht. Durch das Entschlüsseln der nonverbalen Signale kann der Tierkommunikator. Empathie und genaue Beobachtungsgabe ist also der Wegweiser zur gelungenen Tierkommunikation als Übersetzungstätigkeit, doch es kommt für viele Experten dieser Branche auch eine tiefe spirituelle Dimension hinzu, die schamanische Welten berührt, indem nicht nur das äußere Verhalten aufmerksam beobachtet und bewertet wird, sondern zudem auch das innere Wesen des Tieres, das immateriell ist, der Geistführer des Tieres, mit angesprochen wird und Botschaften übermittelt, die weit über die Verhaltensebene hinausreichen.

 

Denn auch unsere jüngeren Geschwister des Lebens haben ein Ziel und einen Sinn im Leben, der sie mit uns zusammengebracht, geführt hat – oft sollen in einer so engen und liebevollen Symbiose wie der zwischen Haustier und Halter beide etwas lernen und spirituell wachsen. Der Tierkommunikator ist hierbei eine unschätzbare Hilfe, indem er nicht nur die Grenzen zwischen der Spezies überschreiten hilft, sondern auch die Vermittlung zwischen materieller und spiritueller Welt bewältigen lehrt.

Die heutige Konjunktur der Dienstleistung „Die Sprache der Tiere verstehen“ hat einen wirksamen Grund in unseren veränderten Sozialbeziehungen, und auch in unserem vertieften Bewusstsein für Spiritualität, das uns im Alltag aufmerksamer werden lässt für sie Signale unserer Umwelt, und für das Karma unserer Handlungen. Gerade heute, in einer Zeit, in der menschliche Beziehungen zunehmend in die Krise geraten und die Trennungs- und Scheidungsziffer allerorts ansteigt, ist der beruhigende Kontakt zum geliebten Tier für viele Menschen ein wichtiger Rettungsanker, ohne den sie sich das Überleben in der Anonymität der Großstadt, oder innerhalb einer lieblosen Verbindung, nicht mehr vorstellen können, und dadurch wird auch der praktische Bereich der Tierkommunikation eine immer gefragtere Dienstleistung.

 

                                                

 

Denn wenn die Hauskatze oder der Vogel mitunter mehr aktuelle Zeit von unserem Leben teilt als der Lebensabschnittsgefährte, oder der Hund sich als treuer erweist als die Liebschaft, oder gar als loyaler als die eigene Familie, versteht es sich von selbst, dass man diese Beziehung zu einer ehrlichen Seele so gut pflegen möchte, wie es nur möglich ist, und Missverständnissen möglichst vorbeugt. Das Tier als Familienmitglied, Partner-Ersatz und immer auch als Seelentröster spielt gegenwärtig in der Gesellschaft der Individuen eine zunehmend größere Rolle – was aber, wenn der Seelentröster mit Fell und Schnauze plötzlich selbst in der Psyche leidet? Auch hier kann der Tierkommunikator helfen, indem er mit viel Einfühlungsvermögen zu erfassen versteht, was die Seele des Tieres wirklich bewegt und welche Motive es hat für sein Verhalten.

 

Oftmals kommen hierbei recht überraschende Einsichten zutage: so kann es sein, dass ein zutraulicher Terrier, der plötzlich unvermittelt unsauber wird, in Wirklichkeit einen Kummer hat, weil er eifersüchtig ist auf den neuen Partner des Frauchens, oder dass eine sonst so anhängliche Siamkatze, die auf einmal tagelang verstimmt in einer Ecke kauert, in Wahrheit ihren eigenen Liebeskummer mit dem Nachbarskater durchleidet – es ist tatsächlich so, wie man oft so schön sagt: ein Tier ist eben auch nur ein Mensch! Mit viel Empathie, feiner Beobachtungsgabe und auch Humor versteht es der Tierkommunikator, das verlorene Band der Verständigung zwischen Tier und Halter wieder aufzuknüpfen und somit Lösungen für aktuelle Probleme aufzuzeigen, welche die Beziehung belasten können. Immer wieder zeigen sich Menschen, die auf die Tierkommunikation zurückgreifen, gerührt vom Ergebnis, ja tief beeindruckt davon, wie sensibel, innerlich reich und treu unsere Fellnasen und Fiederfreunde doch sind, als feinfühlige Wesen, die oft mit seismografischer Präzision auch geringste Veränderungen registrieren, und oft empathisch mit „ihr“ oder „ihm“ mitleiden, wenn sich ein Kummer einstellt.

 

Die Loyalität eines geliebten Tieres ist gerade durch die Technik der Tierkommunikation heute immer wieder bewiesen worden, als ein beredter Ausdruck auch dafür, wie wunderbar und sinnreich doch alles innerhalb des Universums gefügt ist, in dem „Verständigung“ auf allen Ebenen funktioniert, da wir im Grund eins sind.

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