Psycho-Test:Wie abergläubisch sind Sie?

Ein wenig abergläubisch sind wir doch alle – wer hat nicht schon mal einen vierblättrigen Glücksklee beim Floristen gekauft, einen Talisman in der Tasche getragen, der ihm beim Prüfungserfolg helfen soll, oder sich zu Sylvester über ein Marzipanschweinchen gefreut, das ihm Glück bringen soll? Auch der Aberglaube um sogenannte negative Omen wie schwarze Katzen und Freitag, den 13., ist relativ weit verbreitet, auch unter den gebildeten, die „eigentlich“ fern von Aberglauben leben. Hand aufs Herz, wie abergläubisch sind Sie?

 

                                   

 

Haben Sie einen Glücksbringer, einen sogenannten „Talisman“?

 

a) Oh ja, ich habe mehrere!

b) Ja, ich besitze einen

c) Nein, ich glaube nur an einen „Talismann“, und der heißt Klaus-Jürgen…

 

                              

 

Kennen Sie die Vorstellung, dass schwarze Katzen Unglück bringen?

 

a) Ich kenne sie, glaube aber nicht daran

b) Ich höre zum ersten Mal davon

c) Ich kenne sie, glaube daran und habe auch selbst schon erlebt, dass ein Tag, an dem mir ein solcher Schnurrer über den Weg lief, „gelaufen“ war

 

                                 

 

Glauben Sie an Freitag, den 13., als Unglückstag?

 

a) Unsinn! Ich habe an einem Freitag, den 13., sogar schon besonderes Glück gehabt

b)Ich bin mir nicht sicher – man hört so viel…

c) Ja, ich glaube unbedingt daran, dass dieses Datum irgendwie unglücklich ist

 

                                                

 

Woher, glauben Sie, kommt eigentlich das Glück?

 

a) Aus eigener Anstrengung – das Glück des Tüchtigen

b) Aus sozialen Beziehungen – das berühmte „Vitamin B“

c) Aus unsichtbaren Kräften – die energetischen Hilfsmittel

 

 

Sie können sich entscheiden, unter einer aufgestellten Leiter durchzugehen, oder außen herumzulaufen. Was tun Sie?

 

a) Offen gesagt, darüber habe ich noch nie nachgedacht...

b) Ich gehe außen herum, denn ich fürchte Unglück...

c) Ich laufe einfach darunter durch – solange kein Farbeimer auf mich kippt, ist alles in Ordnung!

 

 

Glauben sie, dass Menschen einen Gegenstand energetisch so bearbeiten können, damit er Glück oder Unglück bringt?

 

a) Wo leben Sie, im Mittelalter? Das ist doch alles grober Unfug...

b) Ich denke, es gibt psychologische Methoden der Manipulation.

c) Ich denke, es gibt magische Methoden.

 

 

Haben Sie schon einmal besonderes Glück gehabt, das sie einer unerklärlichen Fügung zuschreiben?

 

a) Mehrfach.

b) Einmal.

c) Nie.

 

                                         

 

 

Haben Sie schon einmal besonderes Unglück gehabt, das sie einer unerklärlichen Fügung zuschreiben?

 

a) Mehrfach.

b) Einmal.

c) Nie.

 

 

 

 

AUSWERTUNG

 

Frage 1 A: 2 B: 1 C: 0

Frage 2 A: 1 B: 0 C: 2

Frage 3 A: 0 B: 1 C: 2

Frage 4 A: 0 B: 1 C: 2

Frage 5 A: 1 B: 2 C: 0

Frage 6 A: 0 B: 1 C: 2

Frage 7 A: 2 B: 1 C: 0

Frage 8 A: 2 B: 1 C: 0

 

16-12

Sehr abergläubisch

Sie leben in einem magischen Kosmos: alles ist belebt, alles ist von unheilvollen oder auch friedlichen Kräften erfüllt, die – je nachdem – Glück oder Unglück bringen. So leben Sie in einer bunten und immer wieder überraschenden Welt Ihrer Vorstellung, in der alles verzaubert ist – ähnlich, wie es die Kinder tun. Doch naiv sind Sie deshalb noch lange nicht, denn Sie können wunderbar zwischen Realität und Fiktion unterscheiden. Nur, die Schwierigkeit besteht darin, dass Sie sich im Alltag abhängig machen können von Vorstellungen, die Sie einengen und die Sie daran hindern, das zu tun, was Sie tun wollen. Lassen sie sich keine Ängste einreden von „schlechten Vorzeichen“, und bauen Sie andererseits auch Ihr Glück nicht auf fremde Helfer – Sie und nur Sie allein sind zuletzt für das Gelingen Ihres Lebens verantwortlich…

 

11-6

Ein wenig abergläubisch

Nun ja, Sie wissen es nicht so recht: sollen Sie nun an Aberglauben „glauben“, wie es die Leute früher taten, oder ist all das doch nur eine Vorstellung aus der Gerümpelkiste der Vergangenheit? So ganz sicher sind Sie sich selbst nicht, ob doch nicht vielleicht etwas dran sein könnte an all den Sagen und Legenden von schwarzen Katzen, Glücksbringern und Unheilstagen. Doch andererseits stehen Sie mit beiden Beinen in der Realität und lassen solche Ideen nicht zu sehr in Ihren Alltag eindringen. Sie nehmen eher das Heitere und Angenehme aus der Welt des Aberglaubens mit: ein kleiner Talisman kann ja nicht schaden, wenn man die Führerscheinprüfung bestehen will, doch an negative Omen glauben Sie nicht. Ihre Einstellung ist im Großen und Ganzen ausgewogen und zeugt von einem guten Realitätssinn, aber auch von einer kleinen feinen Prise Fantasie, ohne die der graue Alltag ja auch oft unerträglich langweilig wäre…

 

5-0

Gar nicht abergläubisch

Oh, hier betreten wir eine Sperrzone: Sie sind von Aberglauben so weit entfernt wie ein militärisches Gebiet, das sich durch Mauern und Stacheldraht abgrenzt. Diese Abgrenzung, die sie in Ihrem Innern vollzogen haben, ist der reine Empirismus und Materialismus, denn Sie glauben nur das, was Sie sehen oder anfassen können, und dazu gehören die unheimlichen Glaubenssätze der Legenden und Traditionen natürlich gar nicht. Leichtherzig verspotten Sie Ihre Mitbürger, für die es so etwas wie gute und schlechte Vorzeichen noch gibt, und bilden sich ein, diese würden in einer vorwissenschaftlichen, rückständigen Welt leben, über die Sie selbst längst erhaben sind. Wir sagen es Ihnen nur sehr ungern, doch dieser Hochmut ist auch eine gewisse innere Fehlstellung, denn der „Aberglaube“ von gestern war auch einmal Standard der Wahrnehmung, und wer weiß, welche unserer „modernen“ Glaubenssätze unsere Kinder und Enkelkinder einmal als blühenden Aberglauben abtun möchten...

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